Mit einer besonderen Begegnungsaktion mitten in der Münsteraner Innenstadt setzten wir am 5. Mai in der Stubengasse Münster von 14-17 Uhr ein klares Zeichen: Menschenrechte gelten für alle – und sie dürfen niemals zur Verhandlung stehen.
Die Aktion findet im Rahmen des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Der Protesttag macht seit vielen Jahren auf bestehende Diskriminierungen, Barrieren und fehlende Inklusion aufmerksam – und setzt ein starkes Zeichen für gleiche Rechte für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung und gesellschaftliche Teilhabe.
Unter dem Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ laden wir gemeinsam mit der Aktion Mensch und der Regionalkonferenz Münster Menschen dazu ein, an „Omas Kaffeetisch“ Platz zu nehmen, um bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch mit Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zu kommen – ganz alltagsnah, persönlich und auf Augenhöhe.
Die Geschichte zeigt, dass Rechte für Menschen mit Behinderungen keine Selbstverständlichkeit sind. Noch immer erleben Betroffene Ausgrenzung, Barrieren und Unsicherheiten. Die Aktion macht deshalb deutlich:
- Kein Zurück in Zeiten, in denen Menschen mit Behinderungen keine Rechte hatten.
- Keine Reduzierung von Leistungen, die Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.
- Keine Verhandlung von Menschenrechten, besonders nicht für Gruppen, deren Rechte in der Vergangenheit stark eingeschränkt wurden.
Die Initiative will Mut machen, zuhören, informieren – und zugleich daran erinnern, wie wertvoll ein respektvoller, solidarischer Umgang miteinander ist. Jede*r kann dazu beitragen, eine inklusive Gesellschaft mitzugestalten.
Kommen Sie vorbei uns setzen mit uns ein Zeichen!
