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Im Wohnbereich 1 leben Frauen mit größtenteils mittleren und schweren Behinderungen (Betreuungsschwerpunkt 1, Betreuungsschwerpunkt 6) und zusätzlich z.T. hohem Pflegeaufwand, körperlichen Behinderungen, fehlender aktiver Sprache. Ein Teil der Bewohnerinnen arbeitet tagsüber in den Tilbecker Werkstätten, der größte Teil besucht die Tagesförderung oder die Tagesstätte.

Konzept

Grundlage der Arbeit ist die Akzeptanz jeder einzelnen Bewohnerin. Die Begleitung orientiert sich an ihren Grundbedürfnissen, Fähigkeiten und Möglichkeiten. Bewohnerinnen mit einer schweren geistigen Behinderung und einem erhöhten Pflegebedarf werden in der Pflege begleitet. Hier kommt es insbesondere darauf an, sich auf die entsprechende Kommunikationsebene zu begeben und die grundlegende Bedürfnisse zu erfahren. Um den vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden, arbeiten wir mit multiprofessionellen Teams, in denen sich Berufsgruppen mit pädagogischen Schwerpunkten (Erzieher, Heilerziehungspfleger) und Berufsgruppen mit pflegerischen Schwerpunkten (Krankenschwester, Krankenpfleger, Altenpfleger) ergänzen.

Schwerpunkte der Förderung sind:

  • Pflege und Betreuung im Bezugsbetreuungssystem
  • Entwicklung der Ich-Identität
  • Erwerb und Ausbau sozialer Kompetenzen
  • Entwicklung und Erprobung von Konfliktfähigkeit
  • Einbeziehung von lebensgeschichtlichen Erfahrungen
  • sinnvolle Alltagsgestaltung
  • Gestaltung der Freizeit

Die Betreuung von Menschen mit einer schweren geistigen Behinderung fordert zum Teil besondere ergänzende pflegerische Leistungen:

  • Unterstützung bzw. Übernahme der Grundpflege
  • Motivationstraining mit dem Ziel, individuelle Grundfähigkeiten zu fördern wie Waschen, Anziehen etc.
  • Förderung der Mobilität (Stehen, kurze Strecken gehen...)
  • Begleitung zu Ärzten, Einkäufen  u.ä. 
  • Unterstützung und Hilfe bei der Nahrungsaufnahme 
  • Lagerung von bettlägerigen Bewohnerinnen

 

 
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