ArchivLogin

Stift Tilbeck weiht mt Bewohnern und Besuchern das Konrad von Parzham Haus ein
Modernes Zuhause für 64 Menschen

Havixbeck.(Dieter Klein).  Das Konrad von Parzham Haus, Tilbecks modernste neue Wohneinheit für 64 Menschen, ist seit gestern offiziell in Betrieb, Pfarrer Hermann Kappenstiel zelebrierte den ökumenischen Wortgottesdienst und weihte den 5,3 Millionen Euro teuren Neubau ein.
Zur Festgemeinde gehörten Vertreter der Kirchen, der Wohnbereiche und Betreuungseinrichtungen. Tilbecks Geschäftsführer Bernward Jacobs, Johannes Lippert vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Annemarie Dabbelt als stellvertretende Landrätin des Kreises Coesfeld, Roy Wiemken als stellvertretender Vorsitzender des Heimbeirats, Ruth Meyerink für die Leitung Pädagogik und Förderung, Architekt Bernhard Werth, Havixbecks Bürgermeister Klaus Gottschling und Nottulns stellvertretender Bürgermeister Heinz Rütering.

Jacobs: “Stärker als bei sonstigen Pflege- und Altenheimen ist hier auf das Zusammenleben der Bewohnerinnen mit laufender Unterstützung durch Fachpersonal Wert gelegt worden. Die bauliche Struktur zeigt: Die Bewohner leben in Achter-Wohngemeinschaften zusammen. Ess- und Aufenthaltsraum sind räumlich eng an die Bewohnerzimmer angebunden. Jeweils zwei Achtergruppen teilen sich eine Küchenzeile. Die Bewohner leben in Einzelzimmern. Jeweils zwei teilen sich ein Badezimmer mit Dusche. Jede Achtergruppe verfügt über ein Pflegebad. Das ganze Haus ist barrierefrei und rollstuhlgerecht.“
Im Haus sind 35 Mitarbeiter im Bereich Betreuung und Pflege tätig. Hauswirtschaftliche Kräfte unterstützen sie. Ruth Meyerink: „Neben dem Wohn-Ess-Bereich bieten wir den Bewohnern mit Behinderung, die im Alter auf Pflege angewiesen sind, einen Mehrzweckraum, zwei Snoezelräume sowie einen Therapieraum für Einzel- und Gruppenangebote. Die Pflegebäder sind so gestaltet, dass sie auch unter dem Gesichtspunkt Entspannung und Wellness genutzt werden können.“
Wie die Besucher gestern erfuhren, haben die in langen Vorgesprächen entwickelten Tilbecker Konzeptionen die volle Unterstützung der Architekten wie Ausstatter gefunden. So haben die Bewohner durch die Anordnung ihrer Räume mit den großen Fensterflächen von jedem Zimmer aus einen freien Blick auf das Gelände – sodass sie, auch wenn sie wenig mobil oder gar bettlägerig sind, am Leben teilhaben können.
Erste Apfelbäume sind bereits gepflanzt worden. Zudem bieten zwei geschützte Gärten sowie zwei Wintergärten im Obergeschoss Zugang zur Natur.
(Westfälische Nachrichten vom 17.11.2007)

 


 

 
Erstes Sommerfest im Haus Antonius

-bw- Nottuln. Bei strahlendem Sonnenschein feierten die Bewohner des Hauses Antonius Nottuln am Samstag ihr erstes Sommerfest. Das Wohnheim des Stiftes Tilbeck besteht schon seit Anfang des Jahres, und auch die offizielle Einweihung ist schon ein paar Monate her, aber mit einem großen Fest wurde noch gewartet.

„Jetzt“, so Teamleiterin Nicole Sicking, „haben sich alle gut eingelebt und fühlen sich sehr wohl in ihrem neuen Zuhause“. Also wurden die sommerlichen Temperaturen genutzt, um bei einem Gartenfest die Nachbarschaft besser kennen zu lernen und mit Freunden und Angehörigen zu feiern. Zusammen mit Wohnbereichsleiterin Ute Gerlach-Wienke und Heimbeiratsvorsitzenden Renate Wieger hieß die Teamleiterin die Gäste willkommen und eröffnete das Programm. Es wurden Lieder vorgetragen, eine Gruppe aus Tilbeck führte einen Tüchertanz auf, und bei einem Quiz wurden Nottuln-Kenntnisse abgefragt. Darüber hinaus konnte beim Garagenflohmarkt das eine oder andere Schnäppchen gemacht werden. Hier wurden auch Produkte zum Kauf angeboten, die im Rahmen der Tagesbetreuung entstanden waren.

Ein Höhepunkt war sicherlich die Aufführung des Theaterstückes „Lalu und die Schöpfung“ durch die Theatergruppe „Majokus“. Zur Unterhaltung trug auch der Alphornbläser Karl Heinz Hoppe bei. Nachdem er die Gäste mit seinem Können beeindruckt hatte, lud er alle Anwesenden dazu ein, selbst einmal das wohl bekannteste Schweizer Instrument auszuprobieren.

Donnerstag, 23. August 2007  |  Quelle: Westfälische Nachrichten (Nottuln)

 
Projekt "Lokale Teilhabekreise" in Nottuln

Nottuln. „Das Lächeln, das Du aussendest, kehrt zu Dir zurück“, steht auf der Internetseite vom Stift Tilbeck. Bisher nur ein Titel – jetzt auch das geistige Motto einer bundesweiten Initiative der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V (CBP): „Am Gemeinwesen teilnehmen“ und „Lokaler Teilhabekreis“ werden. Koordinatoren für das Pilotprojekt, das in Nottuln durchgeführt wird, sind Bernward Jacobs, Geschäftsführer der Stift Tilbeck GmbH, und Ute Gerlach-Wienke, Wohnbereichsleiterin für Nottuln.
Bei der Vorstellung des neuen Projekts im Wohnheim Haus Antonius in Nottuln wurde deutlich, dass es in den vergangenen Wochen bereits viele Gespräche mit den Bewohnern und Mitarbeitern der Stift-Tilbeck-Häuser in Nottuln, mit Bürgern und Vertretern der Gemeindeverwaltung und des Heimatvereins gegeben hat. So konnte Projektleiterin Ute Gerlach-Wienke nun Bürgermeister Peter Amadeus Schneider und Harald Czipull vom Heimatverein ihre neuen „Minister“ vorstellen, denen die Aufgabe zukommt, Wünsche, Probleme und Ideen ihrer Mitbewohner zu sammeln und vorzubringen.

Als „Innenminister“ fungieren Marianne Surkamp (Haus Antonius), Sylvia Kownatka (Haus Johanna) sowie Christian Schürhaus und Günter Franz (Haus Markus). Die Funktion des „Außenministers“ hat Heiko Baumann inne, die Arbeit des „Kulturministers“ hat Harald Czipull übernommen. Seine vorrangige Tätigkeit wird es sein, als Bindeglied zwischen den Innenministern und der Öffentlichkeit zu wirken. Harald Czipull durfte bei der Projektvorstellung auch gleich den wichtigsten Aspekt der Ministerrunde aufnehmen: „Wir vertreten zurzeit 79 Mitbewohner. Wir sind Bürger mit Behinderung. Aber auch Nottulner. Und als Nottulner Bürger möchten wir partnerschaftlich mitgestalten.“ Ansätze, die im Grunde schon vorhanden sind, wie zum Beispiel die Teilnahme am Karneval oder Vorstellungen in Tanz- und Theatergruppen, sollen weitergeführt und ausgebaut werden.

Was bisher als Vision galt, soll möglichst bald Realität sein, so dass Menschen mit und ohne Behinderung ganz normal aufeinander zugehen und Kontakte aufnehmen. Eine Notwendigkeit, die sich auch schon alleine daraus ergibt, dass immer mehr Menschen aus der behüteten Gemeinschaft des Stifts dezentral in bürgernahe Wohnbereiche ziehen. Bürgermeister Peter Amadeus Schneider steht voll hinter der Initiative: „Alle Menschen haben das Recht, an allen Bereichen des öffentlichen Lebens teilzunehmen und daran mitzuwirken. Und neben Sport und Kultur muss ihnen auch die ökonomische Erreichbarkeit geboten werden.“ Ute Gerlach-Wienke sieht für Nottuln gute Ansätze und freut sich schon auf die nächste „Minister“-Runde, zu der möglichst auch noch andere Vereinsvertreter eingeladen werden sollen. „Vielleicht gibt es dann schon die ersten Ergebnisse des neuen Projektes ‚Am Gemeinwesen teilhaben’. Schließlich haben wir auch etwas zu bieten: guten Willen und schöne Räume.“

Freitag, 10. August 2007  |  Quelle: Westfälische Nachrichten (Nottuln)

 


 

 
Stift Tilbeck: 30 Jahre Freizeitbereich

Havixbeck. Das Stift Tilbeck feierte am 10.August das 30- jährige Bestehen des Freizeitbereichs. "Unsere Freizeit-Angebote halten die Menschen jung und sie nehmen gerne und mit Freude daran teil. Für die vielen Ideen, das Geschick und die Kreativität, mit der das Team des Bereichs immer wieder ein vielfältiges und anregendes Programm zaubert . . .", dankte die Leiterin Pädagogik und Förderung, Ruth Meyerink. Besondere Dankesworte galten dem "Erfinder" der "Freizeit" Uwe Christmann und seinem Nachfolger Christoph Klapper.
Die Feier im Park leitete Pfarrer Hermann Kappenstiel mit einem Gottesdienst ein. Zum weiteren Gelingen hatte das Team um Sigrid Taubenheim, Mechthild Gausepohl, Ludwina Wilken und Jonathan Lansing den Magier "Hyronimus" hinzu geholt. Lächeln auf die Gesichter im weiten Rund zauberten auch die kleinen Darsteller des Gesangsstücks "Dornröschen", die Kinder der Havixbecker "Kita Tabaluga".
Eine Bewohnergruppe begeisterte mit dem Fahnentanz. Eine andere mit dem Theaterstück "Der Seelenvogel". Und dafür, dass niemand zu kurz kommen konnte, sorgte die Schapdettener Band "forelood" mit Bruno Wilken, Michael Barthel, Lukas Brüß, Phillip Schäpers und Jan Kühn an den E-Gitarren. So wurde es ein bunter Tag für Bewohner, Mitarbeiter und Besucher.

Montag, 13. August 2007  |  Quelle: Westfälische Nachrichten (Havixbeck)

 

 

 
Alles unter einem Dach
Das Haus der Ambulanten Dienste wurde eröffnet

Havixbeck. Nach kurzer Umbauphase ist auf dem Gelände des Stiftes Tilbeck aus der ehemaligen Krankenpflegeschule das Haus der ambulanten Dienste geworden. Der markante rote Klinkerbau liegt direkt an der Einfahrt zum Stift und viele kennen das Haus schon vom Vorbeifahren. Die hohe Hecke ist verschwunden und dadurch rückt das Haus noch mehr in den Mittelpunkt des Geschehens. „Drei Angebote sind hier miteinander vernetzt“, stellte Ruth Meyerink, Leiterin Pädagogik und Förderung, gestern das erst kürzlich bezogene Haus vor. Die Dienste „Ambulant Betreutes Wohnen“, „Familienunterstützender Dienst“ und die "Beratungsstelle" mit dem "Pädagogischen Fachdienst" sind in zentraler Lage für die Öffentlichkeit zugänglich. Am kommenden Freitag (10. August) stellt sich das Haus allen interessierten Bürger in der Zeit von 13 bis 17 Uhr vor. Etliche Mitarbeiter stehen für Fragen breit.

Mit dem „Ambulant Betreuten Wohnen“ (ABW) geht das Stift Tilbeck seit 2001 einen neuen Weg der Betreuung. Dies sei nicht zu verwechseln mit den bekannten Wohngruppen, die in verschiedenen Orten als stationäre Einrichtungen des Stiftes eingerichtet wurden. „Das ABW ist ein ambulantes Angebot für erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung, einer Mehrfachbehinderung oder einer psychischen Erkrankung“, erklärte Ruth Meyerink. Dabei stünde eine stundenweise Begleitung durch einen festen Mitarbeiter in einer eigenen Wohnung im Vordergrund. Eine pädagogische Fachkraft unterstützt die Menschen in Angelegenheiten und Fragen des Alltags. Ziel sei es, ein selbstständiges Leben zu ermöglichen, ohne in einer Einrichtung wohnen zu müssen.

Der Familienunterstützende Dienst (FuD) steht Menschen zur Seite, die ein Familienmitglied mit einer Behinderung täglich betreuen. Um selbst einmal freie Zeit für sich zu haben, sorgt der Dienst des Stiftes Tilbeck für Freiräume. Der FuD hilft Menschen mit Behinderungen auch, mehr Selbstständigkeit außerhalb des Elternhauses zu erlangen. Die Vermittlung von stundenweiser Betreuung, Freizeitangeboten und Ferienbetreuung gehören ebenso wie die Beratung zum Angebot.

Als dritte Säule der ambulanten Hilfe ist die Beratungsstelle mit dem Pädagogischen Fachdienst im neuen Haus untergebracht. „Menschen mit Behinderungen sowie deren Angehörigen stehen oft vor einer Fülle von Fragen, die sie nur schwer alleine bewältigen können“, verdeutlicht Ruth Meyerink die Ausgangssituation. Hierbei werden nach individuellen Perspektiven, Lösungen erarbeitet, um den Menschen ein Höchstmaß an Selbstbestimmung zu ermöglichen.

Freitag, 10. August 2007  |  Quelle: Westfälische Nachrichten (Havixbeck)

 

 

 
Copyright © 2010 • Stift Tilbeck GmbH • All Rights Reserved • Impressum Login