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Pech in der Bundeswehrsportschule in Warendorf
Fußballer der Tilbecker Werkstätten / WENO beim "Gute Laune Cup 2009"

In der Sporthalle D herrscht Totenstille, als sich der vierte Schütze von Hellweg 2 den Ball auf dem Neunmeterpunkt zurecht legt. Benjamin Rottmann fixiert Ball und Gegner - hält er den Ball, ziehen die Kicker aus dem Stift Tilbeck ins Viertelfinale der Trostrunde beim Gute Laune Cup 2009 in Warendorf ein.

Der Schiedsrichter gibt den Strafstoß frei und das Tilbecker Team schaut gespannt zu, als der Neunmeterschütze seinen Anlauf antritt. Wuchtig hämmert er den Ball in Richtung Tor. Und Benjamin Rottmann? Er hält! Lautes Jubeln setzt ein und die Jungs und Mädels in den grünen Trikots liegen sich in den Armen. Zuvor hatte Benjamin Rottmann zwei weitere Strafstöße pariert, ein zusätzlicher verfehlte gänzlich das Tor. Julian Hils, Michael Fehmer und Patrick Richrath verwandeln ihre Neun-Meter zum 3:1 Endstand. So kann man es dann auch verkraften, dass Jürgen Schierstedts Strafstoß in den Armen des gegenerischen Torwarts landet.

 

 
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A&Qua und WENO fertigen für die Deutsche Wildtier Stiftung
Spatzenreihenhäuser werden in Nottuln für ganz Deutschland produziert

Spatz von Roter Liste holen
(Auszüge aus den Westfälischen Nachrichten vom 16.05.08 von Dieter Klein)
Ein kleiner unscheinbarer Vogel - kaum beachtet, obwohl ihn jeder kennt. Verliebte flüstern sich zärtlich seinen Namen zu: „Spatz.“
Jetzt steht er plötzlich auf der Roten Liste der Deutschen Wildtierstiftung. Vor allem in den Städten ist der kleine Spatz vom Aussterben bedroht. „Sein Bestand hat sich in den letzten 30 Jahren um die Hälfte reduziert‘, sagt Birgit Radow, Geschäftsführerin der Hamburger Zentrale der Wildtierstiftung. Und die wurde aktiv. Jetzt stehen zwei Nottulner Sozial-Betriebe im Zentrum einer bundesweiten Rettungsaktion für den Spatz: die A&QUA (Gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Qualifizierung mbH) und die WENO (Zweigwerkstatt der Tilbecker Werkstätten), beide im Industriegebiet in Nottuln ansässig. „ Eine alte Bekanntschaft und ein glücklicher Zufall brachte uns mit den Hamburgern zusammen“, erzählt Michael Bleiber, Leiter der WENO. Die WENO ist mit ihrem eingespielten Personal und der von ihr erarbeiteten Logistik leicht in der Lage, die Fichten-Bauten für die Spatzen zu verpacken, mit dem aufklärenden Beipack von Hamburg zu bestücken und an die Bestelladressen zu versenden.“ Täglich verlassen so Dutzende von Vogel-Fertighäusern Nottuln, Stück für Stück zu 29,90 Euro. Eine glückliche Aktion, die in Hamburg schon große Anerkennung gefunden hat. Und in Nottuln hat der Kontakt zur Wildtierstiftung nicht nur das Wissen um die kleinen gefiederten Freunde erweitert. Der Kontakt hat auch zur Folge, dass in den Nottulner Werkstätten und in der A&QUA die Menschen gut zu tun haben.
Weitere Informationen unter: www.deutschewildtierstiftung.de

 


 

 
Kinderkleidung Second-Hand. Neu im zickzack!

 

 

Zickzack ist der Werkstattladen der WENO in Nottuln, an der Kurzen Str. 4. Hier werden seit über drei Jahren unter dem Motto. „zickzack- Kindermoden und mehr“ Eigenprodukte der WENO verkauft. Die Produktpalette besteht bisher vor allem aus Kinderkleidung, Heimtextilien, Kerzen und Geschenkartikeln.
Jetzt wird das Angebot um einen "Kinderkleidung Second-Hand" -  Bereich erweitert!
Während der Öffnungszeiten wird im Laden die gebrauchte Kinderkleidung (bis Größe 146) entgegengenommen. Gut erhaltene Kinderkleidung kann in Kommission oder als Spende im zickzack abgegeben werden. Bei Kinderkleidung, die als Kommissionsware entgegengenommen wird, erhält der Kunde einen vereinbarten Prozentsatz des Verkaufswertes.


Ab dem 31.10.07 wird der Verkauf von Second-Hand-Kinderkleidung gestartet.
Während der Öffnungszeiten des zickzack kann dort gut erhaltene Kinderkleidung aus zweiter Hand gekauft werden. Dazu wird ein gesonderter Bereich innerhalb des zickzack eingerichtet. Das bisherige Verkaufsangebot bleibt unverändert bestehen.


Öffnungszeiten:
Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag: 9.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag: 14.30 – 18.00 Uhr

 

 

 

 
Sommerfest der Tilbecker Werkstätten

„Holland zu Gast in Tilbeck“

So lautete das Motto des Sommerfestes, zu dem die Tilbecker Werkstätten am 13. Juni wieder einmal alle Bewohner und Beschäftigten der Stift Tilbeck GmbH eingeladen hatte.
Die Fußballweltmeisterschaft 2006 hatte das Vorbereitungsteam zum Motto inspiriert. Unterstützt wurden die Organisatoren der Werkstatt  dabei von Mitarbeitern der Technik sowie des Freizeit- und Seniorenbereiches.
Etwa 600 Personen hatten sich insgesamt zum Fest eingefunden, das gegenüber der Werkstatt auf einer großen Wiese um eine holländisch geschmückten Bühne gefeiert wurde. Zum Bühnenprogramm gehörte eine Tanzaufführung der Behindertensportgemeinschaft, eine Modenschau mit holländischen Models sowie eine Käseroll-Aktion, bei der zwei große Gouda-Räder zur Belustigung des Publikums über einen Parcours bewegt werden mußte. Die Sieger erhielten jeweils ein Stück Gouda überreicht.
Zwischen den Aufführungen wurde immer wieder heftig das Tanzbein geschwungen.
Eine der Hauptattraktionen stellte eine lebensgroße Kuh dar, die von den Gästen farblich gestaltet wurde und für die nach einer abschließen Schutzlackierung noch ein schöner Platz innerhalb des Stiftes gesucht werden muß. Auch ein Name für das Tier wurde gefunden: Antje soll es heißen.


 

 

 
Bundestagsabgeordnete arbeiten einen Tag in den Tilbecker Werkstätten

MdB Angelika-Schwall Düren und MdL Andre Stinka informieren sich vor Ort

Auf eine Initiative der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG:WfbM) ging ein Praktikumstag der SPD Bundestagsabgeordneten Angelika Schwall-Düren und Andre Stinka in den Tilbecker Werkstätten zurück. Die BAG:WfbM hatte im Rahmen der Aktion TeilhabeTage 2006/2007 die Abgeordneten des deutschen Bundestages in die Werkstätten für behinderte Menschen eingeladen. Bei einem Praktikum sollten sich diese ein Bild vom Werkstattalltag machen und mit Werkstattbeschäftigten und ihren Sorgen und Wünschen in Kontakt kommen. Die Tilbecker Werkstätten konnten so einen ganzen Tag lang auf die tatkräftige Mitarbeit der beiden Abgeordneten zählen und gleichzeitig beiden Politikern den „Werkstattalltag“ sehr nahe bringen. In einem abschließenden Gespräch mit dem Werkstattrat und der Werkstattleitung sowie dem Geschäftsführer der Stift Tilbeck GmbH Bernward Jacobs zeigten sich beide „Tagespraktikanten“ zudem sehr interessiert, über die aktuellen Belange und Problemstellungen der Beschäftigten in den Werkstätten informiert zu werden. „Wofür muss sich ein Werkstattrat einsetzen?“ „Was haben Sie hier alles schon erreicht?“, wollten die Politiker vom Werkstattrat wissen. Der Werkstattrat der Tilbecker Werkstätten gab dazu ausführlich Auskunft. Der Leitung der Tilbecker Werkstätten gaben beide Abgeordneten ihre Versicherung mit, dass sie sich für die politische Absicherung des Systems Werkstatt für behinderte Menschen auch weiterhin einsetzen werden, ad sie überzeugt davon seien, dass die Werkstätten einen wichtigen sozialpolitischen Beitrag leisten und in ihrer Form und Inhalt notwendig sind. Am Ende des Arbeitstages waren sich alle Beteiligten einig, dass dieser Tag ein sehr sinnvoller Tag war.


Mitten im Werkstattarbeits-Alltag: Angelika Schwall-Düren, Andre Stinka

 

 
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